Erfolgsmodell ALKIS-Serverfarm

Führung und Übermittlung der Geobasisinformationen in einer Datenbank: performant, landesweit und qualitätsgesichert

Vor gut einem Jahr hat die Vermessungs- und Katasterverwaltung (VermKV) die ALKIS-Serverfarm in Betrieb genommen. Damit war das Ziel verbunden, 19 separate Serversysteme zusammenzuführen, die Nutzung der IT-Systemressourcen zu verbessern und die Verfügbarkeit, Leistung und Sicherheit der Anwendungen zu erhöhen. Denn in dieser Datenbank werden ca. 183 Millionen Objekte, darunter 28 Millionen Grenzpunkte, 6,4 Millionen Flurstücke, 4 Millionen Eigentümerangaben sowie weitere Geobasisinformationen landesweit flächendeckend und tagesaktuell für die Eigentumssicherung der Grundstücke gespeichert.

Das Fazit nach einem Jahr lautet: Die Serverfarm hat sich bewährt! Mehrere tausend registrierte Nutzer wie Behörden, Notare, Kommunen oder Wirtschaftsunternehmen und auch die MitarbeiterInnen der VermKV profitieren von den technischen Möglichkeiten der Serverfarm. Für sie ist die Bedienung komfortabler, schneller und einfacher geworden. So werden monatlich im Durchschnitt mehr als 250 000 Zugriffe registriert und im Sekundentakt erfüllt. Pro Tag verarbeitet die Serverfarm zwischen 40.000 und 100.000 Datenaktualisierungen.

Die ALKIS-Serverfarm wird rund um die Uhr von der VermKV betrieben und ist durch ihre Architektur gegen Betriebsunterbrechungen geschützt. Systemtechnisch wird sie vom Landesbetrieb Daten und Information (LDI) betreut.

Mit der Serverfarm leistet die VermKV einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Behörden, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen.

Lesen Sie dazu auch, die von uns veröffentlichten Artikel "Neue IT in der VermKV" und "Eine Datenbank für alle 5,8 Millionen Grundstücke in Rheinland-Pfalz".