Datenabgabe als Liste im CSV-Format

Die Daten eines Jagdbezirks (i. d. R. eine Gemarkung) werden für die Abgabe an die Jagdgenossenschaften vorselektiert. Bei dieser Datenselektion werden Grundflächen, in denen die Jagdausübung generell verboten ist oder verboten sein kann, das sind die sogenannten „befriedeten Bezirke“ (vgl. § 6 Bundesjagdgesetz und § 8 Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz), ausgefiltert. Die verbleibenden Informationen werden in das CSV-Format gewandelt. Dieses Format kann mit einfachen Tabellenprogrammen eingelesen werden. Die Weiterverarbeitung zur Erstellung des Jagdkatasters ist dann händisch durch die Jagdgenossenschaft zu leisten.

Die Digitalen Orthophotos (DOP20) werden im Format GeoTIFF geliefert.

Datenabgabe in NAS-Format (Bestandsdatenauszüge RP51)

Selektiert wird die komplette Gemarkung, es erfolgt keine Filterung der Daten um „befriedete Bezirke“ aus der Datenbereitstellung auszuschließen.

Um diese Daten lesen und bearbeiten zu können, benötigen Jagdgenossenschaften eine spezielle Jagdkataster-Software, die die NAS-Schnittstelle unterstützt. Diese Software selektiert nicht bejagbare Bereiche aus den Daten aus und unterstützt die Jagdgenossenschaft bei der automatischen Bearbeitung der anfallenden Aufgaben, wie z. B. die Ermittlung der Stimmrechte der einzelnen Jagdgenossen, die Jagdpachtverteilung usw..

Die Daten für das Jagdkataster werden im Format eines ALKIS-NAS-Bestandsdatenauszuges (RP51), die Digitalen Orthophotos (DOP20) im Format GeoTIFF geliefert.