© Bild links: Leica, Bild rechts: Stadtverwaltung Koblenz

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Koblenz

Früh übt sich wer Vermesser werden will!

Tag der Geodäsie 2017 auf der Bühne von "Koblenz spielt"

Einmal in den Grand Canyon beamen lassen und wieder zurück auf den Zentralplatz in Koblenz, und dann erleben, wie beim Medizinballweitwurf die Weite gemessen wird. Viele Kinder und Familien nutzten das Angebot am Tag der Geodäsie, sich über die Arbeit der Geodäten zu informieren.

Gleich morgens, fast noch beim Aufbau auf dem Zentralplatz vor dem Forum Confluentes, kamen zwei Schülerinnen und ein Schüler, um sich gezielt über die Berufsausbildung zu informieren. Bis nach Limburg, Kastellaun und Montabaur war die Information gelangt und so konnte das Ziel der Nachwuchswerbung, schon sehr früh erfüllt werden.

Die Gemeinschaftsaktion des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation, des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs Manfred Buchholz, der Firma Leica und des Amts für Stadtvermessung und Bodenmanagement bot neben Spaß und Spannung für Groß und Klein Informatives über die vielseitigen Berufe rund um den Arbeitsplatz Erde.

In der Weinlounge der Koblenz Touristik liefen Filme zum Thema und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen für Fragen zur Verfügung, vom Dach des Forum Confluentes stieg eine Vermessungsdrohne auf, auf Geocaching-Touren wurde die Funktionsweise des GPS erläutert und beim Medizinballstoßen wurde die Weite wie bei den Olympischen Spielen mittels Tachymeter ermittelt. Auch den "Selfie Point" nutzten viele kleine Kinder, um sich als "Vermesser der Welt" zu verkleiden.

Beim Körperscanning mittels Laserscanner wurden fast 60 Scan-Bilder erzeugt und zeitweise war der Andrang beim Medizinballstoßen fast unüberschaubar. Als Siegerpreis winkten den Kindern und Jugendlichen hierbei stündlich ein Playmobil-Set "Vermesser". Aber auch das Pixi-Buch "Ich habe ein Freundin, die ist Geodätin" fand bei den Kids große Zustimmung und Interesse.

In der Mittagszeit besuchten Innenminister Roger Lewentz und der Baudezernent der Stadt Koblenz Bert Flöck den Gemeinschaftsstand, um sich über die zahlreichen Aktionen und die Tätigkeitsfelder des Berufsbildes zu informieren. Auch bei diesen beiden fand die terrestrische Laserscan-Station großes Interesse angesichts der vielseitigen Möglichkeiten der berührungslosen Vermessung, der umfangreichen Dokumentationsmöglichkeiten mittels der erzeugten 3D-Punktwolke und der integrierten Fotokamera zur Bestandsdokumentation von Fassaden, baulichen Anlagen oder auch nur, um ein Gruppenbild zu erzeugen.

Eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.

Ausführliches Programm zum Tag der Geodäsie

Landau in der Pfalz

Stand des VermKA Rheinpfalz

Auf den selben Termin fielen der Tag der Geodäsie und die „Ausbildungsmesse und Hochschulinfotage“ in Landau/Pfalz. Der ideale Anlass für das Vermessungs- und Katasteramt Rheinpfalz, um die Neugier junger Menschen am Thema Geodäsie zu wecken.

Zusammen mit rund 120 anderen Unternehmen, Schulen, Hochschulen und Institutionen präsentierte sich das VermKA Rheinpfalz am 19. und 20. Mai 2017 bei der Ausbildungsmesse in der Jugendstil-Festhalle in Landau/Pfalz und stellte das umfangreichen Ausbildungs- und Studienangebot der Vermessungs- und Katasterverwaltung vor. Dabei informierten Amtsleiter Günter Möller und seine Mitarbeiter) über das Berufsfeld, den Berufsalltag und die Zukunftschancen der technischen Berufe der Geodäsie.

Rund 2500 Schüler haben Messe in Landau besucht, darunter erstmals auch Schüler aus dem Elsass. 

Tag der Geodäsie in Landau

Mainz

© Margaritha Vogt, Hochschule Mainz

Bundesweiter Tag der Geodäsie: "Von ganz oben sieht man besser"

Unter dem Motto „Geodäsie – von ganz oben sieht man besser“ präsentierte sich die Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung der Hochschule Mainz zusammen mit acht Partnern am 20. Mai 2017, dem bundesweiten Tag der Geodäsie, auf dem Leichhof in Mainz. Hier konnten die Passanten lernen, wo und wie die Geodäsie überall in unseren Alltag eingreift. So machte etwa ein dicker Kreidestich, quer über den Platz gemalt, daraufaufmerksam, dass der 50. Breitengrad durch Mainz, aber nicht zwingendvor dem Staatstheater verläuft.

Wer sich an das Geocaching heranwagte, lernte nicht nur einiges über die Mainzer Stadtgeschichte, sondern auch darüber, wie man sich satellitengestützt durch Häuserschluchten bewegen kann. Das Copernicus-Programm, für welches vor rund 100 Tagen der fünfte Satellit gestartet wurde, bietet für die Geodäsie bahnbrechende Möglichkeiten, sei es in der Erdsystemforschung, in der Überwachung von Bewegungen der Landoberfläche, in der Raumplanung oder in der Aktualisierung von Geobasisdaten und kommunalen Geoinformationssystemen.

Das Projekt OpenBalloonMap half zu verstehen, wie wir vorhersagen können, wohin Ballons fliegen werden und warum das, etwa im Zusammenhang mit Feinstaub, wichtig ist. An der Augmented Reality Sandkiste hatten nicht nur Kinder ihren Spaß, denn daran konnten verschiedenste Modellzusammenhänge und geophysikalische Fragestellungen spielerisch demonstriert werden.

Am Modell einer Hängebrücke konnten Besucher Kräfte und Deformationen simulieren und autonome Messung verfolgen. Brücken, Staudämme und andere große Bauwerke sind starken Kräften ausgesetzt und müssen regelmäßig vermessen werden. So können selbst kleine Veränderungen erkannt und Katastrophen vermieden werden.

Den Studiengängen, welche in der Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung der Hochschule Mainz angeboten werden, stellten die Vermessungsbüros und Ämter ihre Dienstleistungen gegenüber und zeigten, wie vielfältig die beruflichen Betätigungsfelder innerhalb der Geodäsie sind.

Dabei waren:

Vermessungsbüro Müller
Vermessungsbüro Schröder
Vermessungsbüro Brost
Bauamt, Abt. Vermessung und Geoinformation der Stadt Mainz
Netzdienste RheinMain
BKG Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Vermessungs- u. Katasteramt Rheinhessen-Nahe
Dienstleistungszentum Ländlicher Raum

Programm zum Tag der Geodäsie

Neustadt/Wied

Körpergrößenmessung

Das Vermessungs- und Katasteramt Westerwald-Taunus informierte am Tag der Geodäsie auf dem Markt der Berufe in Neustadt (Wied) über das Berufsfeld, den Berufsalltag und die Zukunftschancen der technischen Berufe der Geodäsie. Rund 1200 Menschen besuchten die Veranstaltung, um Entscheidungshilfen für die Berufswahl zu finden. 62 Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen standen den wissbegierigen jungen Leuten Rede und Antwort.

Am Stand des VermKA Westerwald-Taunus im Freigelände informierte Amtsleiter Wolfgang Schuld und sein Team bei schönstem Wetter über die Arbeit des VermKA und die Ausbildungsmöglichkeiten in der Vermessungs- und Katasterverwaltung. Vor allem die praktischen Anwendungen stießen bei den Besuchern auf reges Interesse. Neben der „amtlichen Körpergrößenmessung“ wurde die Überprüfung eigener GPS-Geräte an zwei GPS-Vergleichspunkten gezeigt.

Auch Verbandsgemeindebürgermeister Lothar Röser ließ seine Körpergröße amtlich bestimmen. Zuvor hatten er und Ortbürgermeisterin Jutta Wertenbruch sich bereits von Wolfgang Schuld in die Funktionsweise eines GPS-Gerätes einführen lassen. 

Markt der Berufe

Tag der Geodäsie in Neustadt/Wied

Trier

UTM-Koordinate 329760.7/5514544.8

Die Auszubildenden im Ausbildungsberuf VermessungstechnikerInnen des ersten Lehrjahres der Berufsbildenden Schule Gewerbe und Technik in Trier boten zum Tag der Geodäsie interessante Einblicke in den Beruf. Dazu hatten sie sowohl  praktische und theoretische Beispiele vorbereitet.

Geschuldet dem Dauerregen an diesem Freitag konnten sie ihre Flexibilität unter Beweis stellen und verlegten die Messübung kurzer Hand in das Schulgebäude.

Auch theoretische Inhalte wurden handlungsorientiert an der elektronischen Tafel aufgearbeitet. Besonders informativ für die Anwesenden, war das abschließende „Plaudern aus dem Nähkästchen“ der aktuellen Auszubildenden.

Auch wenn wir auf größeren Zulauf der eingeladenen Schulen vorbereitet waren, war der hohe Anteil interessierter Schülerinnen besonders erfreulich.

 

Tag der Geodäsie in Trier