FAQ

Mit dem Viewer können Interessierte Einsicht in amtliche Geobasisinformationen aus der Vogel- und Fußgängerperspektive nehmen. Durch die dreidimensionale Darstellung und die Verknüpfung unterschiedlicher Produkte sind Einblicke in die Topografie und Siedlungsstruktur von Rheinland-Pfalz möglich.

Anwendungsgebiete für 3D-Daten sind vielfältig, angefangen bei Simulationen von Neubauten, Solarpotenzialanalysen, Funknetzplanungen, Lärmausbreitungsberechnungen bis hin zum Hochwasser- und Katastrophenschutz und der Versicherungs- und Energiewirtschaft.

Die Erstellung dreidimensionaler Geobasisdaten für rund 3,5 Millionen Gebäude flächendeckend für Rheinland-Pfalz ist nur mit Einsatz moderner, automatisierter Bearbeitungsverfahren möglich. Die automatische Erkennung standardisierter Dachformen erreicht bereits zu einem sehr hohen Prozentsatz zutreffende Ergebnisse.

Durch die landesweite Präsentation der Daten in "Rheinland-Pfalz in 3D" werden die Stärken und die Entwicklungspotenziale des Verfahrens und der Datenbestände erkennbar.
 

Die in "Rheinland-Pfalz in 3D" eingestellten Geobasisinformationen können kostenfrei heruntergeladen werden. Dies kann für größere Datenmengen im Geoshop.rlp.de geschehen, für kleinere Datenmengen auch direkt in „Rheinland-Pfalz in 3D“ (siehe Erläuterung bei „Export“).

Produktblätter mit Produktbeschreibungen unserer digitalen Produkte und Informationen zur Verfügbarkeit, Aktualität, Aktualisierung, Qualität, Bezugssystemen, Übermittlung und Bezugsquellen finden Sie auf unserer Homepage: www.lvermgeo.rlp.de/

  • Das 3D-Gebäudemodell wird mit Hilfe von Gebäudegrundrissen aus dem Liegenschaftskataster erstellt. Die Grundrisse beruhen auf Vermessungen vor Ort und wurden dem Datenbestand des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystems (ALKIS) entnommen.
  • Brücken und sonstige Bauwerke entstammen dem Digitalen Basis-Landschaftsmodell (ATKIS BasisDLM).
  • Die Gebäudehöhen und Dachformen werden durch Methoden der Fernerkundung automatisch aus Höheninformationen des flugzeuggestützten Laserscannings sowie aktuellen Luftbildern abgeleitet. Man spricht von 3D-Gebäudemodellen im Detaillierungsgrad 2 ("Level of Detail 2"). Firstverlauf sowie First- und Traufhöhe entsprechen im Rahmen der Modellgenauigkeit der Örtlichkeit.
  • Das Digitale Geländemodell (DGM) ist die Grundlage für die Darstellung des Geländereliefs. Das DGM beschreibt die räumlichen Formen der Erdoberfläche in 3D-Koordinaten. (Im Gegensatz zum Digitalen Oberflächenmodell sind keine Objekte auf der Erdoberfläche enthalten.)
  • Im 3D-Viewer werden auf das Geländemodell verschiedene Kartengrundlagen projiziert, zwischen denen der Anwender wählen kann: Liegenschaftskarte, Orthophotos, eine hybride Karte oder Basemap.de Web.
  • Digitale Orthophotos (entzerrte Luftbilder) werden im 3D-Viewer auf die Geländeoberfläche projiziert.
  • Basemap.de Web ist eine von Bund und Ländern gemeinsam entwickelte einheitliche Karte. Nähere Informationen finden Sie unter www.basemap.de.
  • Die Liegenschaftskarte enthält Flurstücke und Gebäude. Sie wird im Maßstab 1:1000 erstellt und ist im 3D-Viewer auf die Geländeoberfläche projiziert. 
  • Die Suche nach Adressen erfolgt mit den amtlichen Hauskoordinaten aus dem Liegenschaftskataster.
  • Ergänzende Informationen zu Windkraftanlangen entstammen dem Marktstammdatenregister der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD).
     

  • Die im Viewer verwendeten Geobasisinformationen (ALKIS-Gebäudegrundrisse, 3D-Gebäudedaten, Digitale Orthophotos, Liegenschaftskarte) wurden im September 2025 in ihrer aktuellsten vorliegenden Version den Viewer eingespielt. Eine Aktualisierung der Daten im Viewer wird künftig voraussichtlich jährlich erfolgen.

Es werden nur Gebäude dargestellt, die zum Zeitpunkt des Produktionsbeginns (siehe Aktualität der Geobasisinformationen) Bestandteil des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystems (ALKIS) waren. Der 3D-Gebäudebestand wird kontinuierlich ergänzt und aktualisiert.

Im Liegenschaftskataster werden nur Gebäude geführt, die dauerhaft errichtet sind. Nicht zu den Gebäuden zählen Bauwerke ohne Dach (z. B. Betriebsanlagen, Klär- und Rührbecken, …), Bauwerke mit untergeordneter Größe und Bauwerke, die wegen fehlender Seitenwände keine Wohn-, Aufenthalts- und Nutzungsräume besitzen (z. B. Überdachungen, Unterstände, Carports, …).

Die Genauigkeit der Gebäudehöhen beträgt größtenteils 1 m. Grobe Abweichungen sind in Ausnahmefällen möglich. (Denkbar sind z. B. Kleingebäude unter Baumkronen, bei denen in der automatisierten Prozesssteuerung nicht zwischen Gebäudehöhe und Höhe des Baumes unterschieden werden kann.)

Im Rahmen der Aktualisierung des 3D-Gebäudebestandes werden die Gebäude überprüft und Fehler behoben. Die Angabe von Nachkommastellen bei der Gebäudehöhe erfolgt nur aus rechnerischen und technischen Gründen. Bei Gebäuden, die aus mehreren Bauteilen bestehen, wird die Höhe des höchsten Bauteils angezeigt.

Den Gebäuden werden standardisierte Dachformen zugeordnet und entsprechend dem tatsächlichen Firstverlauf ausgerichtet. Besonderheiten, wie z. B. Dachgauben, sind nicht berücksichtigt. Wird einem Gebäude im automatisierten Herstellungsprozess keine standardisierte Dachform zugeordnet, wird die Dachform entweder manuell nachbearbeitet oder das Gebäude erhält ein Flachdach.

Eine Verfeinerung der Gebäudemodelle in höheren Detaillierungsgraden - bis hin zum Architekturmodell - ist durch Fachanwender möglich. Es handelt sich jedoch nicht um ein Produkt, dass vom LVermGeo erstellt und angeboten wird.

Der Viewer ist grob in eine Bedienleiste (oben) und den eigentlichen Viewer aufgeteilt.

In der Bedienleiste befindet sich links ein Button mit drei Balken. Klickt man diesen an, so erscheinen verschiedene Ebenen, die an- oder abgewählt werden können (Gebäude, Burgen, Waldflächen, Topografische Bauwerke, Kartengrundlagen und Ortsnamen). Weiterhin gibt es dort die Möglichkeit, direkt auf interessante Orte zu springen oder sich ausgewählte Flugtouren rund um eine Sehenswürdigkeit anzuschauen.

Weitere Buttons befinden sich im rechten Bereich der Bedienleiste: „Im Vollbild anzeigen“, „Erläuterungstext View“, „Ausschnitt weiterempfehlen“, „Drucken“, „Auswahl“, „Übersichtskarte anzeigen“ sowie Werkzeuge (Schraubenschlüssel).

Funktion „Drucken“
Mit der Druckfunktion kann ein Ausschnitt im Querformat als PDF-Datei gedruckt werden. Nachdem der gewünschte Ausschnitt ausgewählt wurde, kann eine Druckvorlage (DIN A3 oder DIN A4 in Hoch- oder Querformat) eingestellt sowie Titel und Bildunterschrift eingetragen werden. Sättigung, Kontrast, Helligkeit und Schärfe des Ausschnittes sind ebenfalls einstellbar.

Funktion „Ausschnitt weiterempfehlen“
Wählen Sie zunächst den gewünschten Ausschnitt aus dem Viewer aus. Klicken Sie dann den Button „Ausschnitt weiterempfehlen“. Den erzeugten Link können Sie kopieren oder einen QR-Code abscannen.

Funktion „Auswahl“
Dieses Feld öffnet sich automatisch, sobald ein Objekt (Gebäude, Brücke, Windenergieanlage) angeklickt wurde. Die für das Objekt hinterlegten Attribute werden tabellarisch angezeigt. Bei Gebäuden sind dies bspw. Die Andresse und die Gebäudefunktion. Bei Windenergieanlagen sind dies Informationen, die aus dem Marktstammdatenregister der SGD entnommen wurden.

Funktion „Übersichtskarte anzeigen“
Zeigt eine kleine Übersichtskarte von Rheinland-Pfalz, in der die Position im Viewer sowie die Blickrichtung angezeigt werden.

Funktionen im Werkzeugkasten
Insgesamt zehn Werkzeuge werden Ihnen hier angeboten: „Koordinaten“, „Messen“, „Verschattung“, „Filmklappe“, „Schnittfläche“, „Höhenprofile“ und „Export“. Wahlweise können ein bis alle sechs Werkzeuge ausgewählt werden. Sie werden durch Anklicken des jeweiligen Buttons aktiviert und wieder deaktiviert. Nähere Informationen zur Anwendung finden Sie über das Fragezeichen („Mehr Informationen“).

Windkraftanlagen befinden sich unter „Topografische Bauwerke“ und sind standardmäßig im Viewer aktiviert. Die Daten der Windkraftanlagen zur Höhe, Rotordurchmesser und Narbenhöhe stammen von der zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD). Die Darstellung der Windkraftanlagen entspricht möglicherweise nicht der realen Situation und dient lediglich der Orientierung im Viewer. Insbesondere die Sichtbarkeit und der Schattenwurf stellen eine simulierte Visualisierung dar und besitzen keinerlei Anspruch auf eine rechtlich korrekte Darstellung. Beim Schattenwurf ist zu beachten, dass in den Luftbildern der Schattenwurf zum Aufnahmezeitpunkt zu erkennen ist. Dieser Schattenwurf entspricht meistens nicht der animierten Verschattung.

Daher kann der Viewer "Rheinland-Pfalz in 3D" nicht die exakten Erscheinungsbilder von Windkraftanlagen wiedergeben. Es handelt sich lediglich um eine stark vereinfachte Simulation auf der Grundlage eines Digitalen Geländemodells zusammen mit einem 3D-Modell und den Daten der SGD.

Waldflächen befinden sich unter „Waldflächen“ und sind standardmäßig im Viewer deaktiviert. Die Darstellung der Waldflächen entspricht möglicherweise nicht der realen Situation und dient lediglich der Orientierung im Viewer. Insbesondere die Sichtbarkeit und der Schattenwurf stellen eine simulierte Visualisierung dar und besitzen keinerlei Anspruch auf eine rechtlich korrekte Darstellung. Um das Rechenmodell zu vereinfachen, werden weniger Bäume simuliert, als in der realen Welt vorhanden sind. Zudem wird nicht nach Baumarten unterschieden, sondern lediglich nach Laub-, Nadel- und Mischwäldern. Die Höhe und der Standort der einzelnen Bäume entspricht keinen Messwerten, um die Darstellung zu vereinfachen. Eine Präsentation von Einzelbäumen oder schmalen Waldstücken findet aus Performanzgründen nicht statt.

Daher kann der Viewer "Rheinland-Pfalz in 3D" nicht die exakten Erscheinungsbilder von Wäldern wiedergeben. Es handelt sich lediglich um eine stark vereinfachte Simulation auf der Grundlage eines Digitalen Geländemodells zusammen mit einem 3D-Modell und den Daten der tatsächlichen Nutzung.
 

Die Darstellung von 3D-Objekten benötigt entsprechend leistungsfähige Grafikprozessoren, um eine verzögerungsfreie Animation und Bedienung zu gewährleisten. Insbesondere wenn der Layer "Waldflächen" und/oder das Werkzeug "Verschattung" aktiviert sind, kann es aufgrund der Vielzahl von 3D-Objekten zu verzögerten Animationen der drehenden Rotoren von Windkraftanlagen oder träger Bedienung des Viewers kommen. Es ist empfehlenswert, eine dedizierte Grafikkarte oder einen leistungsfähigen Onboard-Grafikprozessor zu verwenden. Sollte eine Verwendung der vorher genannten Grafikkarten nicht möglich sein, können die 3D-Objekte zunächst ausgeblendet und erst bei endgültiger Einstellung des Bildausschnittes wieder eingeblendet werden. Die Verwendung einer aktuellen Browserversion kann leichte Performanzverbesserungen ergeben.
Die verzögerte Bedienung oder träge Animation sind keine Fehlfunktionen des 3D-Viewers, da die 3D-Daten im Browser des Nutzers gerendert und animiert werden.

Brücken die im Luftbild oder in der Karte zu sehen sind, werden einfach auf die Geländeoberfläche projiziert. Das Brückenobjekt dagegen wird in seiner korrekten Lage in die Örtlichkeit eingepasst. Dadurch entsteht ein seltsamer optischer Effekt.

Technische Probleme melden Sie bitte direkt per E-Mail an rlpin3d(at)vermkv.rlp.de oder Sie wenden Sie sich an unseren Helpdesk.

Bitte geben Sie dabei an, ob Sie "Rheinland-Pfalz in 3D" über mobile Endgeräte oder am PC aufrufen, mit welchen Betriebssystem Sie arbeiten und welchen Browser Sie nutzen.

Fragen zur Nutzung und zum Handling des Viewers beantwortet Ihnen gerne unser Helpdesk!
 

Wir arbeiten ständig an der Qualität unserer Daten. Dabei sind wir auch an Informationen von Ihnen interessiert. Wenn Sie Abweichungen/Unstimmigkeiten zwischen der Viewerdarstellung und der Örtlichkeit feststellen, dann melden Sie uns diese bitte an die E-Mail-Adresse rlpin3d(at)vermkv.rlp.de.

Um den Fehler zu lokalisieren benötigen wir eine Information, wo er sich genau befindet. Dies können Sie uns am einfachsten mit dem Feedback-Werkzeug mitteilen.

Bitte berücksichtigen Sie dabei unsere Informationen zu Aktualität der Geobasisdaten und geplanten Aktualisierung des Viewers.
 

Ja!  Wir empfehlen jedoch wegen der langen Ladezeiten aufgrund der großen Datenmengen die Nutzung über WLAN. Insbesondere die Waldflächen (diese sind beim Öffnen von RLP in 3D“ standardmäßig deaktiviert) benötigen viel Rechenleistung. Vom Aktivieren der Waldflächen auf mobilen Endgeräten wird deshalb abgeraten.

Mittels "Wischen" oder "Ziehen" verschieben Sie die Kartendarstellung im Viewer.

Um Inhalte zu vergrößern oder verkleinern, halten Sie zwei Finger gedrückt und ziehen diese zusammen oder auseinander. Ebenfalls zoomen können Sie über den drucksensitiven Kompass-Button (unten links). Über diesen können Sie sich auch im 3D-Modell drehen oder den Blickwinkel ändern.

Mit der linken Maustaste können Sie die Karte verschieben oder per Klick auf ein Gebäude Sachdaten, wie Adressen oder Gebäudehöhen abfragen.

Mit der rechten Maustaste können Sie sich im 3D-Modell drehen oder das Bild kippen. Mit dem Kompass-Button (unten rechts) können Sie sich im 3D-Modell drehen und herein- bzw.  herauszoomen.

Um herein und heraus zu zoomen bzw. um die Flughöhe zu ändern, können Sie auch das Mausrad nutzen.

Über das allgemeine Suchfeld kann zusätzlich zu Orten und Adressen auch nach Postleitzahlen gesucht werden. Nach der Auswahl aus der Trefferliste springt die Darstellung auf den gesuchten Bereich. 

Wie kann ein Bildausschnitt gedruckt werden?

Das Druckersymbol befindet sich oben rechts. Nach einem Klick kann der Druckbereich aus der aktuellen Ansicht gewählt werden. Anschließend ist in der Druckvorschau das Seitenformat wählbar, eine Beschriftung kann eingegeben werden und grafische Einstellungen sind möglich. Die Ausgabe der druckaufbereiteten Datei erfolgt im Format PDF. 

Öffnen Sie die Werkzeugleiste mit einem Klick auf den Werkzeugkasten. Anschließend klicken Sie auf das Fadenkreuz-Symbol zum Öffnen des Koordinatenfensters, in dem die Koordinaten des Kartenmittelpunkts angezeigt werden. Über die Funktion "Zu Koordinaten springen" gelangt man zur Eingabemaske, um eigene Koordinaten einzugeben und zu dieser Position zu springen. Wenn die eingegebenen Koordinaten außerhalb von Rheinland-Pfalz liegen, wird kein Ergebnis angezeigt.

In der Standardeinstellung ist das amtliche Koordinatenreferenzsystem ETRS89 UTM Zone 32N ausgewählt. Sie können auch andere Koordinatenreferenzsysteme auswählen. Gehen Sie dazu zunächst auf den Werkzeugkasten (Schraubenschlüsselsymbol) und wählen Sie den Button „Koordinaten“. Dort finden Sie ein Aufklappmenü mit den verfügbaren Koordinatensystemen. Die Eingabe und Anzeige geografischer Koordinaten (mit Längen- und Breitengraden) ist bei Auswahl des WGS 84 (World Geodetic System 1984) möglich.

Wählen Sie die gewünschte Kartenansicht, in dem Sie mit der Maus an die gewünschte Position navigieren, die Suche nach Ort, Straße, Hausnummer oder die Funktion "Zu einer Koordinate springen" verwenden. Klicken Sie dann auf den Button "Karten weiterempfehlen" (links neben dem Werkzeugkasten).

In einem neuen Fenster wird der Link zur aktuellen Ansicht angezeigt. Markieren Sie den Link mit gedrückter linker Maustaste und kopieren ihn mit der Tastenkombination "Strg+C" z.B. in Ihren Internetauftritt oder Ihre Mail-Nachricht.

Die Verknüpfung einer externen Web-Seite mit einem Link auf den Viewer "Rheinland-Pfalz in 3D" ist nicht genehmigungspflichtig.